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Schüler unterrichten Schüler – Projektmanagement in der TGTM 12

Bei der Arbeit - Schüler der TGTM12 mit Schülern der Albert-Schweitzer-Grundschule beim Kranbau

„Besser hätte dieses Pilotprojekt nicht laufen können“, zieht Silke Göpferich, bei HeidelbergCement verantwortlich für Schulkooperationen in Heidelberg und Umgebung, Bilanz. Sie war es, die Anfang des Jahres die Heidelberger Carl-Bosch-Schule und die Albert-Schweitzer-Grundschule für eine bisher einzigartige Kooperation zusammenbrachte. Während das Technische Gymnasium der Carl-Bosch-Schule nach einem Partner aus der Wirtschaft suchte, um dem Schulfach Projektmanagement mehr Praxisnähe einzuhauchen, hatte die Albert-Schweitzer-Schule Bedarf an einem Angebot im Bereich Werken und Technik für ihre Grundschüler. Als langjähriger Kooperationspartner der Albert-Schweitzer-Schule wusste HeidelbergCement Rat: Eine Technik-AG für Dritt- und Viertklässler sollte beide Interessen zusammen bringen. 

Gemeinsam vereinbarte man eine fünfwöchige AG mit dem Ziel, dass jedes der 16 teilnehmenden Kinder, nach Bestehen des „Werkzeugführerscheins“, einen Kran aus Holz baut. Materialien und Werkzeuge lieferte HeidelbergCement mit den sogenannten KiTec-Werkzeugkästen. Das Projektmanagement für die AG übernahmen 24 Zwölftklässler des Technischen Gymnasiums, die in fünf Gruppen jeden der fünf Unterrichtsblöcke der AG planten. Jede Woche leitete ein anderes Team der Carl-Bosch-Schule die Grundschüler in deren Werkraum an. Dank der eifrigen Arbeit der „Kleinen“ und der guten Anleitung durch die „Großen“ waren einige Kräne bereits vor Ende der AG fertig. Das Projektmanagement reagierte flexibel und brachte Holzfarben aus dem Kunstunterricht mit, sodass die fertigen Kräne zum Abschlusstermin am 6. April bunt angemalt werden konnten.

In der Grundschule kam das Gemeinschaftsprojekt sehr gut an: „Die Schüler des Technischen Gymnasiums der CBS haben alle sehr viel Einfühlungsvermögen und Engagement an den Tag gelegt. Unsere Schülerinnen und Schüler waren mit viel Spaß dabei und haben viel gelernt, was ohne die Projektwoche nicht möglich gewesen wäre“, sagte Lehrerin Annett Dittrich. Auf die Frage, was ihnen am meisten Spaß gemacht hat lautete die einhellige Antwort der Grundschüler: „Alles!“

 Auch die Lehrerin der Carl-Bosch Schule, Claudia Janik, war begeistert: „Eine Projektwoche für andere Schüler zu organisieren, war eine ganz neue Herausforderung. Vieles war nicht vorhersehbar und erforderte einiges an Kreativität und Flexibilität von meinen Schülern. Der Lerneffekt war groß und wir hoffen, dass wir die Zusammenarbeit im nächsten Jahr fortsetzen können.“

(Pr. HDC, Ja, (Sha))

6.05.17

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  24.11.2012  Carl-Bosch-Schule Heidelberg   Seite als PDF | Druckansicht



  

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