Nach dem Notenschluss ging es für die Jahrgangsstufe 1 zur Belohnung nach Frankfurt. Die Schüler hatten die Möglichkeit, aus sechs verschiedenen Angeboten zu wählen und konnten somit ihren Tag individuell gestalten. Die Auswahl umfasste die Europäische Zentralbank, das Jüdische Museum, das Senckenberg Museum, die Caricatura, das Städel Museum und die Schirn Kunsthalle. Jeder Schüler durfte an zwei der Angebote teilnehmen, was für abwechslungsreiche und lehrreiche Erfahrungen sorgte.Frau Wehrer begleitete die Schüler in das Besucherzentrum der Europäischen Zentralbank (EZB), wo die Hauptaufgabe der Bank – die Preisstabilität im Euroraum – erklärt wurde. Was sich zunächst einfach anhört, entpuppte sich schnell als komplexes Thema, als die Schüler die Details und Zusammenhänge erkundeten.
Im Jüdischen Museum lag der Fokus auf Stereotypen und der Frage, wie wir diese abbauen können. Ein Schüler bemerkte nach dem Besuch, dass es erschütternd sei, dass vor einer jüdischen Einrichtung immer ein Polizeiauto steht. Diese Erkenntnis regte zum Nachdenken an und verdeutlichte die Bedeutung von Toleranz und Verständnis in unserer Gesellschaft.Den Schülern genügend Zeit, sich in der Nähe der Hauptwache zu versorgen und die Atmosphäre der Stadt zu genießen. Die begleitenden Lehrer nutzten die Gelegenheit, traditionell zu essen: Kartoffeln, Eier und grüne Soße standen auf dem Menü.
(Weh)
10.02.2026
