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Technisches Gymnasium 3-jährig Umwelttechnik



Umwelttechnik (TGU)

Der Unterricht im Technischen Gymnasium mit dem Profilfach Umwelttechnik soll die Schülerinnen und Schüler befähigen, ihre eigene Verantwortung der Umwelt und nachfolgenden Generationen gegenüber zu erkennen und aktiv wahrzunehmen. Um dieser Verantwortung gerecht werden zu können, sind auch technische Systeme notwendig, die es erleichtern, die natürlichen Lebensgrundlagen auf Dauer zu erhalten. Technik und Umwelt sollen dabei als vernetzte Systeme betrachtet werden.

Der stetig wachsende globale Bedarf an Energie und das Streben der Menschen nach einem hohen Maß an Mobilität und Lebensqualität machen technische Systeme erforderlich, die den Erhalt der Umwelt und des Klimas nicht gefährden. Nur wenn Technik und Umwelt in Einklang miteinander gebracht werden können, lassen sich die natürlichen Lebensgrundlagen wie saubere Luft und sauberes Wasser auf Dauer erhalten.

Der Unterricht am TGU verknüpft  umfassende naturwissenschaftliche Grundlagen aus den Bereichen Chemie, Physik und Biologie mit technologischen Anwendungen aus den vielfältigen Bereichen der Umwelt- und Energietechnik. Die Themenfelder Gebäudetechnik, Mobilität, Erneuerbare Energien, Abfall und Recycling sowie Umweltschutz mit Gewässerschutz und Luftreinhaltung sind Schwerpunkte.

Im Profilfach werden Technik und Umwelt als vernetzte Systeme betrachtet, bei denen nicht nur das technisch Machbare im Vordergrund steht. Im Sinne einer Bildung zur nachhaltigen Entwicklung das Bewusstsein geschaffen, dass technische Systemlösungen nicht nur nach ökologischen, sondern auch nach ökonomischen Kriterien beurteilt werden und darüber hinaus noch gesellschaftlich erwünscht sein müssen.

Im Gespräch mit Herrn Böhning - unserem Fachmann für Umwelttechnik an der CBS

Frage: Herr Böhning, bevor Sie in den Schuldienst wechselten, arbeiteten Sie beim Naturschutzbund NABU. Was hat Sie als Physiker an dieser Arbeit besonders gereizt?

Herr Böhning: Da ich zuvor schon viele Jahre ehrenamtlich beim NABU gearbeitet habe, wurde mein Hobby quasi zum Beruf. Neben der Betreibung der Öffentlichkeitsarbeit, der Teilnahme an politischen Gesprächen und der Erarbeitung von Stellungnahmen zu natur- und umweltrelevanten Themen, la der besondere Reiz darin, mich selbst in der freien Natur zu bewegen, z.B. im Rahmen von Exkursionen, Schutzmaßnahmen oder vor Ort-Begehungen.

Frage: Welches sind die Kernthemen im Fach Umwelttechnik?

Herr Böhning: Das Kernthema im Fach Umwelttechnik ist sicherlich der Energiebegriff. Das geht über die Erzeugung der elektrischen Energie in den verschiedensten Kraftwerkstypen z.B. in Wind- und Wasserkraftwerken ebenso wie in konventionellen Kraftwerkstypen- bis hin zur Verteilung dieser Energie zum Endverbraucher. Dabei liegt der Schwerpunkt eindeutig bei den erneuerbaren Energien.

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Mobilität, so z.B. die Funktionsweise eines Pedelec-Fahrrads oder die verschiedenen Antriebssysteme beim Automobil.

Die weiteren Kernpunkte sind zum einen das Thema Wohnen, das neben der Strom- und Wärmeerzeugung beispielsweise auch Themen wie Wohnbehaglichkeit, baulicher Wärme- und Feuchteschutz oder Wohnraumlüftung beinhaltet, aber auch klassische Umweltthemen, wie z.B. Abfallwirtschaft oder Recycling.

Frage: Was macht dieses Fach besonders interessant für die Schüler?

Herr Böhning: Das Besondere daran ist die Verknüpfung naturwissenschaftlicher Grundlagen aus den Bereichen Ökologie, Chemie und Physik mit den ingenieurwissenschatlichen Disziplinen wie Computertechnik, Elektrotechnik, Maschinenbau, Verfahrenstechnik, aber auch der Bautechnik. Die daraus resultierenden Themenfelder sind topaktuell. Um die Wissensinhalte zu vermitteln, bleiben wir dabei nicht im Klassenzimmer, sondern ergänzen den schulischen Alltag durch viele Exkursionen. So erkunden oder "erriechen" wir eine Müllverbrennungsanlage auch mal vor Ort oder steigen direkt in einen Bach, um die Wasserqualität zu bestimmen.

Frage: Welche beruflichen Aussichten bietet der Bereich Umwelttechnik Ihrer Meinung nach?

Herr Böhning: Wie man sehen konnte, sind unsere Umwelttechniker keine Fachidioten, sondern sehr breit aufgestellt. Das spiegelt sich natürlich auch bei den Chancen auf dem Arbeitsmarkt wider. Laut Umweltwirtschaftsbericht 2011 sind in Deutschland rund 2 Millionen Menschen im Bereich Umweltschutz beschäftigt.

Anmeldung

erfolgt über das Online Anmeldeformular .


  15.11.2018  Carl-Bosch-Schule Heidelberg   Seite als PDF | Druckansicht



  

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